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Bodenbeschichtung

Bodenbeschichtung & Epoxidharz in Schwäbisch Gmünd

Belastbare, leicht zu reinigende Böden für Garage, Keller und Werkstatt.

Vor ein paar Wochen rief ein Kunde aus dem Gmünder Raum an: Sein Garagenboden aus dem Baumarkt-Set hatte sich nach nur einem Sommer an der Fahrspur schon wieder abgelöst. Kein Einzelfall. Rohbeton staubt ohnehin mit der Zeit – man sieht es an den hellen Schuhsohlen und am grauen Film auf dem Werkzeugkasten. Öl vom Auto oder der Rotwein, der beim Umräumen im Keller runterfällt: Ein offener Betonboden nimmt das auf und gibt es nicht mehr her. Eine Epoxidharzbeschichtung schließt die Oberfläche komplett, dadurch lässt sie sich erst richtig sauber halten. Je nach späterer Belastung arbeite ich einschichtig mit Versiegelung oder mehrschichtig mit eingestreutem Quarzsand, etwa wenn ein Gabelstapler oder schwere Regale draufstehen.

Entscheidend ist, was man hinterher nicht mehr sieht: die Vorbereitung. Ich schleife oder fräse die Fläche an, damit die Poren offen sind und die Grundierung überhaupt einziehen kann. Bei altem, öligem oder leicht sandendem Beton braucht es oft beides – erst fräsen, dann schleifen, erst danach grundieren. Bei besagtem Kunden war genau das nicht passiert: nur mit der Drahtbürste drübergegangen, keine Grundierung. Das bringt nichts, außer dass die Beschichtung nach ein paar Monaten an den Fahrspuren wieder abblättert. Am Material lag es also nicht, an der Vorbereitung schon. Genau da liegt für mich der Unterschied zum Selbermachen.

Im Gmünder Raum bieten nur wenige Betriebe Bodenbeschichtung zusammen mit Trockenbau, Boden und Malerarbeiten aus einer Hand an; meistens braucht es dafür einen reinen Bodenspezialisten oder einen Anbieter etwas weiter weg. Bei mir ist es ein Gewerk unter mehreren, das lohnt sich vor allem, wenn ohnehin schon der Keller trockengebaut oder die Werkstatt neu verputzt wird. Für ein, zwei Quadratmeter Übergangsfläche allein lohnt sich der Aufwand mit Fräse und Grundierung dagegen nicht – das sage ich auch so, wenn danach gefragt wird. Bei der Optik sind Sie relativ frei: Ein glatter RAL-Farbton in Grau oder Anthrazit wirkt ruhig, eingestreute Chips bringen zusätzlichen Grip und kaschieren kleine Kratzer besser als eine reine Farbfläche. Welche Variante zu Ihrem Boden passt, schauen wir uns am besten an Musterstücken an.

Garagenboden mit grauem Steinteppich, fugenlos und gleichmäßig verlegt

Das übernehme ich

  • Epoxidharzboden für Garage und Carport, ein- oder zweischichtig aufgebaut
  • Keller- und Hauswirtschaftsräume staubfrei und wischfest beschichten
  • Werkstatt- und Gewerbeböden, ausgelegt auf schwere Maschinen und Staplerverkehr
  • Untergrund schleifen und fräsen, dann grundieren – die Basis, auf die alles andere aufbaut
  • Rutschhemmung und farbige Chips für mehr Grip und Optik
  • Reparatur und Neuversiegelung bestehender, abgenutzter Betonböden

Ablauf

Schritt für Schritt

01

Untergrund prüfen

Restfeuchte und Festigkeit messen – ohne trockenen, festen Beton geht nichts.

02

Vorbereiten

Schleifen oder Fräsen, Risse schließen, gründlich entstauben.

03

Grundieren

Haftgrund auftragen, bei Bedarf abstreuen für den Verbund.

04

Beschichten

Epoxidharz in der nötigen Stärke, auf Wunsch mit Chips und Versiegelung.

Ehrliche Orientierung

Was kostet Bodenbeschichtung?

Wie viel der alte Beton vorher hergeben muss, entscheidet über den Aufwand bei einer Bodenbeschichtung. Ein alter, öliger oder feuchter Untergrund braucht deutlich mehr Vorbereitung. Diese Vorarbeit beeinflusst den Aufwand stärker als die Beschichtung selbst.

Zustand des Untergrunds
Alter, öliger oder leicht sandender Beton braucht mehr Vorarbeit als eine saubere, tragfähige Fläche.
Schleifen und Fräsen
Bei schwierigem Untergrund kommt das zum Einsatz, bevor überhaupt grundiert wird. Das schlägt oft stärker zu Buche als die Beschichtung selbst.
Beschichtung des Bodens
Die eigentliche Beschichtung mit Epoxidharz ist der Teil, der meist weniger Aufwand macht als die Vorbereitung des Untergrunds davor.

Wie viel Ihr Boden tatsächlich braucht, sieht man erst am Beton selbst, nicht am Telefon. Nach der Besichtigung bekommen Sie von mir ein schriftliches Angebot.

Häufige Fragen

Zu Bodenbeschichtung

Noch etwas offen? Fragen Sie einfach nach.

Was kostet eine Bodenbeschichtung in der Garage?

Das hängt in erster Linie davon ab, wie viel der Beton vorher hergeben muss. Schleifen oder Fräsen schlägt oft stärker zu Buche als das Epoxidharz selbst, gerade bei altem oder öligem Untergrund. Verbindlich wird es erst mit dem schriftlichen Angebot nach der Besichtigung vor Ort.

Wie lange ist der Boden danach befahrbar?

Begehbar meist nach 24 Stunden, voll belastbar nach etwa einer Woche. Im kalten, unbeheizten Keller dauert die Aushärtung spürbar länger als in einer warmen Werkstatt – im Winter rechne ich eher mit zehn Tagen.

Hält so eine Beschichtung wirklich?

Ja, wenn der Untergrund stimmt. Die Schäden, die ich in alten Garagen sehe, kommen so gut wie immer von zu wenig Vorbereitung: mit der Drahtbürste drübergegangen statt geschliffen, oder auf feuchtem Beton direkt grundiert. Richtig vorbereitet hält Epoxidharz zehn Jahre und länger. Selbst wenn mal ein Kanister Bremsflüssigkeit auf dem Boden steht oder der Wagenheber über die Fläche kratzt, passiert nichts.

Was ist der Unterschied zwischen Epoxidharz und einer PU-Beschichtung?

Epoxidharz ist hart, günstig und für Garage, Keller und Werkstatt in aller Regel die richtige Wahl. Polyurethan (PU) bleibt elastischer und verträgt UV-Licht, ohne zu vergilben oder zu kreiden – das setze ich eher bei Terrassenübergängen oder auf dem Balkon ein.

Eignet sich Epoxidharz auch für Lagerhallen oder Gewerbeböden mit Stapler-Verkehr?

Ja. Bei Staplerverkehr baue ich mehrschichtig auf und streue Quarzsand ein, sonst scheuert die Fläche unter den Reifen durch. Bei größeren Hallen muss außerdem das Gefälle zu den Abläufen stimmen – das plane ich vor dem ersten Handgriff mit ein, nicht hinterher. Für stark befahrene Bereiche lohnt sich eine dickere Schicht als in der privaten Garage.

Wie beständig ist die Beschichtung gegen Öl, Benzin und Chemikalien?

Gegen Öl und Benzin ist die Beschichtung unempfindlich, auch die meisten Reiniger und Bremsflüssigkeit hinterlassen keine Spuren – ein Fleck wischt sich einfach weg. Anders sieht es bei aggressiven Säuren oder bestimmten Lösungsmitteln aus der Produktion aus: Sagen Sie mir vorher, womit im Betrieb gearbeitet wird, dann wähle ich eine chemisch beständigere Spezialbeschichtung.

Welche Farben und Oberflächen sind möglich?

Am häufigsten laufen Grau- und Anthrazittöne nach RAL, weil sie Schmutz und kleine Kratzer gut vertragen – bunter geht aber genauso. Chips sorgen für mehr Struktur und Rutschfestigkeit und kaschieren Kratzer besser als eine glatte Farbfläche. Matt wirkt zurückhaltend, mit etwas Glanz kommt die Fläche stärker raus.

Kostenlos & unverbindlich

Bodenbeschichtung geplant?

Sagen Sie mir kurz, was ansteht – ich schaue es mir an und Sie bekommen ein klares Angebot.